Oberflächen-Elektromyographie (EMG) – Analyse des Muskelsystems

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Das Oberflächen-EMG ist geeignet, eine absolut schmerzfreie Analyse des Muskelprofils zu erstellen.

Mit großer Präzision werden muskuläre Zustände (chronische Muskelverspannungen, Zusammenspiel von Muskulatur und Gelenken, abgeschwächte Muskulatur, statische Fehlbelastungen, Überbeweglichkeit, etc.) analysiert. Die Untersuchung erfolgt mittels Oberflächenelektroden, die die Muskelaktivität messen und aufzeichnen.

Die aus dem Oberflächen-EMG gewonnenen Daten ermöglichen eine zuverlässige Beurteilung des Muskeltonus und bilden eine Grundlage für die Diagnose. Die speziellen Daten fließen direkt in die entsprechende und individuell festzulegende therapeutische Behandlung ein.

Informieren Sie sich bei unserem erfahrenen Team über die spezielle Muskelfunktionsdiagnostik.

 

Sportmedizin – Gesund Sport treiben

Der orthopädische Bereich der Sportmedizin hat aufgrund gestiegener Zahlen an Freizeitsportlern jeden Alters in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Prophylaxe, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung bei Akutverletzungen und Überlastungsschäden erfordern besondere Kenntnisse und erlebte Erfahrungen bei den Medizinern. Da unsere Fachärzte selbst aktive Sportler sind, verfügen sie neben dem medizinischen Wissen über zusätzliche Erfahrungswerte für eine geeignete Behandlung und individuelle Trainingsempfehlungen.

Wir beraten und behandeln Patienten aus sämtlichen sportlichen Disziplinen und prüfen unter medizinisch-orthopädischen Gesichtspunkten mögliche Optimierungsmaßnahmen, Rehabilitations- und Aufbautrainings zur Vermeidung bzw. Erholung von Überlastungs- und Spätschäden.

Für Sportler, die an Arthrose leiden, bieten wir eine umfangreiche Diagnostik und geben Empfehlungen für schmerzfreie sportliche Beweglichkeit. Ebenso beraten wir Patienten mit orthopädischer Erkrankung zu angemessenen sportlichen Aktivitäten und geben passende Trainingstipps.

Gerne beraten wir Sie zu unserem umfassenden Angebot der Sportmedizin.

Neuraltherapie – Alternative Schmerztherapie

Sportorthopädie Müllheim Neuraltherapie © Fotolia, kreativwerden

Die Neuraltherapie zählt zu den alternativen Heilmethoden und wird zur Behandlung von allgemeinen Schmerzzuständen im Bewegungsapparat, rheumatischen Beschwerden, Nervenschmerzen, Kopfschmerzen, etc. eingesetzt. Die Therapie erfolgt durch die lokale Injektion von Anästhetika in die oberen Hautschichten und unterscheidet zwei Behandlungsformen.

Segmenttherapie

Die Segmenttherapie macht sich die Verbindung des vegetativen Nervensystems mit einzelnen Organen oder Körperteilen zunutze und behandelt über gezielte Fernwirkung den betroffenen Bereich. Mittels einer feinen Nadel wird ein Lokalanästhetikum in die obere Hautschicht der zum Schmerz gehörenden Zone (Segment) gespritzt. Die Wirkung erreicht sodann über die Spinalnerven den Schmerzpunkt und führt zu einer Schmerzreduktion, Muskelentspannung oder Entzündungshemmung.

Störfeldtherapie

Bei der Störfeldtherapie wird nach dem Verursacher der Beschwerden gesucht, der selbst unauffällig und beschwerdefrei ist und sich an anderer Stelle im Körper befindet. Zu den typischen sogenannten Störfeldern gehören zum Beispiel Entzündungen der Nebenhöhlen, Mandeln, Zahnwurzeln, Prostata, und Narben jeglicher Art. Zunächst werden durch Befragung des Patienten mögliche Störfelder eingegrenzt und bestimmt. Die eigentliche Behandlung erfolgt dann durch Injektion eines Anästhetikums in die Nervenschaltzelle (Ganglion) des vermuteten Störfelds. Die Richtigkeit der Diagnose lässt sich meist sofort feststellen, wenn der Schmerz schlagartig verschwindet (Sekundenphänomen).

Nebenwirkungen zu den beiden genannten Therapieverfahren sind kaum bekannt. Selten werden durch das Anästhetikum allergische Reaktionen ausgelöst.

Gerne beraten wir Sie ausführlich zu der Behandlung und Wirkung der Neuraltherapie.

Mikrowellentherapie – Schmerzlinderung durch Wärme

Sportorthopädie Müllheim Mikrowellentherapie © Fotolia, Dan Race

Beim elektrotherapeutischen Verfahren werden kurze elektromagnetische Wellen zur Wärmebehandlung lokal in das tieferliegende Gewebe ausgestrahlt. Die selektive Anwendung im Beschwerdebereich wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Die wärmetherapeutische Wirkung der Mikrowellen eignet sich zur Behandlung unterschiedlicher Krankheitsbilder des Bewegungsapparats (Knochen-, Muskel- und Gelenkserkrankungen) verursacht durch Arthrose, Verschleiß oder Fehlstellungen sowie bei Erkrankungen im Hals, -Nasen- oder Ohrenbereich und bei gynäkologischen Beschwerden oder Erkrankungen des Urogenitalsystems.

Es handelt sich dabei um eine schmerzfreie und tiefenwirksame Therapie, die sich außerdem bei Beschwerden empfiehlt, für die eine oberflächliche Wärmeanwendung nicht ausreicht, wie z.B. bei chronischen Muskelverspannungen und rheumatischen Erkrankungen.

Fragen Sie unser erfahrenes Team nach weiterer Information zur Mikrowellentherapie.

Mikrostromtherapie – Neue Power für müde Zellen

Sportorthopädie Müllheim Elektrotherapie © Fotolia, Ralf Geithe

Im Gegensatz zur Reizstromtherapie gilt die Biostimulation mit Mikrostrom als mildes – aber wirksames – Verfahren den Stoffwechsel sowie Selbstheilungskräfte im Körper anzuregen.

Die zugeführten elektrischen Ströme fördern die Entgiftung erkrankter Zellen, der Lymphabfluss wird verbessert und die zelleigene ATP-Produktion wird gesteigert. ATP (Adenosintriphosphat) ist ein lebenswichtiger Energieträger im Körper, der für den Transport von Mineralien, wie z.B. Magnesium und Kalium, zuständig ist. Bei erkranktem Gewebe herrscht ein Mangel an ATP.

Bei der Behandlung werden im Bereich der Beschwerden Elektroden aufgeklebt, die niedrige Stromstöße in die Zellen leiten. Dies geschieht grundsätzlich schmerzfrei, jedoch kann ein leichtes Kribbeln oder Wärmegefühl an der therapierten Stelle empfunden werden.
Seit 8-10 Jahren setzen wir dieses Therapieverfahren ein und empfehlen diese Methode zur Behandlung jeglicher Art von Beschwerden am Bewegungsapparat, insbesondere auch mit rheumatischer Ursache sowie bei systemischen Krankheitsbildern.

Fragen Sie unser Team und erfahren weitere Information zur Mikrostromtherapie.

Kinesiotaping – Schmerzen wegkleben und Heilungsprozess verbessern

Sportorthopädie Müllheim Kinesiotaping © Fotolia, Microgen

Das in Japan erfundene Kinesiotape wird besonders bei schmerzhaften Erkrankungen des Muskels, der Sehnen und des Skelettapparats (Tennisarm, muskuläre Verspannung, überstrapazierte Bänder, Gelenkbeschwerden, Weichteilschwellungen, etc.) angewandt und ist sehr beliebt bei Sportlern.

Einzelne Körperstellen bzw. Symptome (wie z.B. Rückenschmerzen, schmerzhafte Muskel, Sehnen- und Gelenkbeschwerden, Zerrungen, Verspannungen, Kopfschmerzen und Migräne) werden mit unterschiedlichen Taping-Techniken wirkungsvoll und schmerzlindernd behandelt sowie zum Teil auch vorbeugend eingesetzt. Dabei wird die oberste Hautschicht angehoben (gespannt), was zu einer Erhöhung des Lymph-und Blutflusses führt; das körpereigene System zur Schmerzstillung wird aktiviert und Entzündungsreaktionen werden vermindert. Die Behandlung ist frei von Nebenwirkungen und Schmerzen und verursacht kaum Beeinträchtigung.

Die fachmännisch korrekte Durchführung der Therapie ist Voraussetzung für gute Ergebnisse. In unserer Praxis verfügen wir über langjährige praktische Erfahrung im Kinesiotaping. Gerne beraten wir Sie ausführlich.

Injektionsverfahren – Schmerzreduktion durch Injektion

Sportorthopädie Müllheim Injektionsverfahren © Fotolia, Dan Race

Bei verschiedenen schmerzverursachenden Beschwerdebildern kann durch konservative Behandlungsmöglichkeiten keine Linderung erzielt werden. In diesem Fall bieten verschiedene Injektionsverfahren schnelle und nachhaltige Besserung. Je nach Beschwerdebereich können Schmerzpunkte gezielt injiziert werden: Muskelverhärtungen (Triggerpunkte) im Rücken, Wirbelgelenke bei Bandscheibenvorfällen oder Wirbelkanal, Nervenwurzeln, Gelenke und Sehnen.

Eine lokale Injektion wirkt temporär oder dauerhaft schmerzlindernd – sogar schmerzbefreiend – entzündungshemmend und abschwellend.
In der Arthrosetherapie wird Hyaluronsäure als Ersatz für die reduzierte körpereigene Produktion in die betroffenen Gelenke injiziert, um Gelenkerkrankungen zu lindern bzw. einer Operation vorzubeugen.

Weitere Information zum Injektionsverfahren erhalten Sie von unseren Mitarbeitern und Fachärzten.

Orthopädische Risikoanalyse – Folgerisiken durch Beruf oder Sport frühzeitig erkennen

Sportorthopädie Müllheim Orthopädische Risikoanalyse © Fotolia, contrawerkstatt

Alltägliche Bewegungsmechanismen im Beruf oder beim Sport können bei vorhandenen Haltungs- und Funktionsstörungen zu Überlastungsbeschwerden und dauerhaften Schäden der Bewegungsorgane führen, die eine weitere Ausübung der beruflichen oder sportlichen Tätigkeit einschränken bzw. einen kompletten Verzicht zur Folge haben können.

Mit der Durchführung einer orthopädischen Analyse können Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Behandlungsmaßnahmen getroffen werden. Das Auftreten von Folgeschäden kann durch individuelle Prophylaxe und speziellem Trainingsmanagement erheblich minimiert oder ganz ausgeschlossen werden.

Gerne beraten wir Sie ausführlich zur Durchführung einer Risikoanalyse.

Haltungs- und Bewegungsdiagnostik – Untersuchung von Körperhaltungsfehlern

Haltungs-Bewegungsdiagnostik_Orthopädie © Fotolia, serafino

Körperfehlhaltungen werden durch mangelnde oder einseitige Bewegung verursacht. Werden diese Haltungsfehler nicht erkannt bzw. korrigiert, führt dies zu langfristigen Störungen des Bewegungsapparates mit entsprechendem Verschleiß.

Mit speziellen, apparativen sowie nicht-apparativen Untersuchungsmethoden wird das Skelettsystem individuell gemessen und beurteilt. Mit diesem Verfahren können Körperhaltungsfehler frühzeitig erkannt werden, um beschwerdeverursachende Störungen mit entsprechenden Therapiemaßnahmen gezielt zu behandeln oder drohende funktionelle Beschwerden ganz zu vermeiden.

Gerne informieren wir Sie ausführlich zu dieser Untersuchungsmethode.

Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESTW) – Stoßwellen lösen den Schmerz auf

Extrakorporale-Stoßwellentherapie Sportorthopädie Müllheim © Fotolia, Werner

Die Stoßwellenbehandlung, die ihren Ursprung in der Zertrümmerung von Nierensteinen hat, wird seit etwa 20 Jahren auch zur erfolgreichen Behandlung von orthopädischen Krankheitsbildern eingesetzt, insbesondere als mögliche Alternative zu einer Operation.

Zu den üblichen Beschwerdebildern, die mit Stoßwellen behandelt werden, zählen z. B. Tennisarm, Golferellenbogen, Kalkschulter, Achillessehnenentzündung, Fersensporn, verzögert heilende Knochenbrüche, etc.

Die verschiedenen Anwendungsverfahren – fokussierte Stoßwellentherapie (FSTW) oder Triggerpunktstoßwellentherapie (TPST) – leiten konzentrierte Druckwellen auf die zuvor mit Ultraschall oder Röntgengerät definierte Schmerzzone. In der Regel sind nur wenige Sitzungen notwendig um eine deutliche Schmerzlinderung zu erreichen.
Bei der Therapie handelt es sich um ein nichtinvasives und schonendes Verfahren. Die Intensität eines Schmerzreizes wird von den Patienten sehr unterschiedlich empfunden – von schmerzfrei bis zu geringen Schmerzen.

Erfahren Sie mehr über diese Therapieform von unseren geschulten Fachkräften.